Diesen Film hätten sie sich wirklich sparen können.
Nun habe ich alle Filme gesehen und keiner kann glaube ich besser diesenm Film beurteilen als ich. Übrigens liegen auch über alle anderen Nightmare Filme Reviews von mir vor. Dieser Film ist der schlechteste von allen 7.
Es ist schon seltsam: Wes Craven, der Schöpfer von Nightmare, wollte am zweiten Teil nicht mitwirken, weil er seiner Meinung nach Freddy zu sehr aus den Träumen nimmt. Aber für diesen Film, bei dem er Regie führt, lautet das Motto auf dem Cover: "Diesmal nützt es nichts, wenn du wach bleibst."
Die Story, die er sich dieses Mal ausgedacht hat, ist ziemlich ausgeklügelt und gibt eigentlich Hoffnung zu einem guten Film. Heather hat im ersten Teil der Nightmare Reihe die Hauptrolle gehabt und auch im dritten Film mitgewirkt. Sie hat eine Familie und ist glücklich. Doch Wes Craven hat auf einmal wieder Alpträume und will einen neuen Teil für die Nightmarereihe drehen. Nicht weil er so tolle Ideen hat, sondern weil er so seine Träume verarbeiten will und Freddy, der in die Wirklichkeit zu kommen droht, unter seinen Fittichen halten will. Heather muss verhindern, dass Freddy über ihren Sohn in die Wirklichkeit gelangt...
Doch die Umsetzung...um Gottes Willen. Also die letzten zehn Minuten waren ja einigermaßen angebracht, weil man Freddy endlich ausgiebig zu Gesicht bekam. Aber was sollen denn die 70 Minuten davor? Es geht um Freddy. Trotzdem bekommt man ihn nur zweimal oder so zu Gesicht und nicht mal da tötet er jemanden. Nur seine Klaue macht sich gelgentlich selbstständig und schlitzt jemanden auf. Aber auch das wird nicht so deutlich dargestellt wie in den anderen Teilen. Brutalität also fast null. Das wundert es einen nicht, dass der Film nur FSK 16 erhalten hat. Da muss man sich doch fragen (alle anderen Nightmarefilme waren ab 18), ob da nicht schließlich bei allen Beteiligten die Geldgier gesiegt hat. Noch mal einen Freddyfilm drehen, diesmal ab 16, damit die Zielgruppe, nämlich Teenies auch schon mit 16 ins Kino pilgern kann und das Taschengeld loswerden kann. Gott sei Dank wurde Freddy vs. Jason wieder richtig brutal. Aber dieses Machwerk hier war einfach nur eine glatte Enttäuschung. Eine Stunde lagnweilt man sich wirklich fast zu Tode, bevor es ein wenig besser wird. Wie gesagt, die letzten 10 Minuten sind dann erträglich, aber das reicht einfach nicht. Die Spannung hält sich sehr in Grenzen.
Das einzige, was mich an diesem Film richtig gefreut hat, war der Auftritt von Robert Englund. Er ist irgendwie einfach ein cooler Kerl und spielt seine Rolle recht souverän. Gegen die schauspielerischen Leistungen kann man sowieso wenig sagen, aber das ist hier nicht das entscheidende. Das Entscheidende ist, dass hier ein letzter Nightmare Teil gedreht wurde, dem es an Spannung und Brutalität fehlt. Zwei Faktoren, die die anderen Teile maßgeblich geprägt haben. Ein wirklich trauriges Ende für eine wunderbare Filmreihe. SPART EUCH DAS GELD!! Euer
Don