Oh Gott, was hat sich Wes Craven nur hier gedacht. Statt die “Nightmare On Elm Street” - Reihe würdig abzuschließen, lieferte er hier den verhunzten (vorzeitig) letzten Auftritt Freddy Kruegers.
Inhalt: Heather Langenkamp (spielt sich selbst), Darstellerin der Nancy aus den “Nightmare On Elm Street” - Filmen soll in einem neuen Teil von Wes Craven (ebenfalls er selbst) mitspielen. Doch dann erhält sie mysteriöse Anrufe und ihr wird schnell klar, dass Freddy Krueger nicht so fiktiv ist, wie von allen angenommen…
Der Ansatz des Films ist eigentlich gelungen, die Idee, einen Film im Film entstehen zu lassen ist originell. Allerdings ist die Umsetzung weniger prickelnd ausgefallen. Der Film lässt kaum Spannung entstehen, Heather Langenkamp spielt annehmbar. Die Idee, sie und ihren Sohn zu den Hauptfiguren zu machen war wohl doch nicht so passend. Ich habe den Film im O-Ton gesehen und da hat mich der Junge schon bald angenervt. Hinzu kommt, dass der Film enorm blutarm ist (siehe auch FSK-16-Freigabe). Freddy wirkt einfach nicht mehr so fies und schlagfertig wie in den alten “Nightmare” - Teilen. Hätte man wenigstens ein paar ordentliche Mordsequenzen wie früher eingefügt, wäre daraus vielleicht noch ein befriedigender Horror-Film geworden. So bleiben der Spaß und die Spannung allerdings auf der Strecke. Glücklicherweise hat Ronny Yu 2003 Freddy Krueger mit “Freddy vs. Jason” nahezu zu seinen alten Wurzeln zurückgebracht.
Hierfür nur 4/10 Punkten