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Als Teil 7 der "Nightmare"-Reihe weiß "Freddy's New Nightmare" durch eine im Gegensatz zu den anderen zahlreichen Fortsetzungen sehr interessante und innovative Handlung auch ohne die gewohnt harten Gewalteffekte zu überzeugen. Denn hier werden die "Nightmare"-Filme wirklich als Filme betrachtet, wodurch dieser Streifen demnach in der Realität spielen soll. Besonders witzig ist dabei, dass viele bekannte Akteure sich selbst darstellen. So etwa Hauptperson Heather Langenkamp oder Robert Englund (einmal nicht in Freddy-Kluft), ja sogar Wes Craven höchstpersönlich gibt sich in einer kleinen Rolle selbst die Ehre.

Mit viel Humor zeigt Craven den Kult um Freddy und die Filme, wobei das Original, indem Craven Regie führte, hier in einem Dialog augenzwinkernd natürlich als bester "Nightmare"-Film hochgepriesen wird. Der Stimmung tut das nur gut, obwohl Freddy diesmal überraschenderweise viel böser und angsteinflößender ist, als er es in den letzten Fortsetzungen war. Dadurch besitzt "Freddy's New Nightmare" auch endlich einmal wieder eine passend düstere, ungute Atmosphäre, gerade wenn Freddy sich mit seiner Kralle durch Bettlaken schlitzend ankündigt. Zudem erinnert der nicht ganz unblutig verlaufende Mord im Krankenhaus nostalgisch an das Original. Schauspielerisch ist die Selbstdarstellung Heather Langenkamps außer ordentlich gut gelungen. Als nüchterne Schauspielerin, die wegen ihren zwei Rollen in "Nightmare"-Streifen längst nicht auf Wolke Sieben schwebt, hat sie es nun in der Realität mit einer Figur aus ihren Filmen zu tun.

"Freddy's New Nightmare" ist mit Sicherheit der die Gewaltsequenzen betreffend harmloseste Teil der Reihe um Freddy Krueger; durch sein innovatives Storygerüst aber bei weitem nicht der schlechteste.

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