Review

Inhalt
Eigentlich dachte Schauspielerin Heather Langenkamp, Freddy Krueger sei reine Fiktion, doch das Monstrum sucht sie in ihren Träumen auf. Außerdem wird sie von einem lästigen Stalker verfolgt, der sie am Telefon terrorisiert und ihr seltsame Botschaften mit der Post schickt.

Heather wendet sich an ihre Kollegen und bald erfährt sie, dass Wes Craven einen neuen Teil der Nightmare Reihe mit ihr in der Hauptrolle plant. Aus ihrer Sicht ein sehr seltsamer Zufall. Als wäre das alles nicht schon schockierend genug, scheint auch noch ihr Sohn Dylan von Freddy Krueger besessen zu sein…

Kritik
Diese Fortsetzung kann sich sehen lassen und ist ohne Frage die beste nach dem Original. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass viele Darsteller aus Teil 1 mit dabei sind, was der Zuschauer mit Freuden wahrnimmt.

Außerdem ist der Storybogen einfach nur als genial zu bezeichnen. Die Schauspieler spielen sich größtenteils selbst und die Story in der Story ist so geschickt gemacht, dass man einfach nur staunen kann, dass sich da keine Logiklöcher im Handlungsbogen eingeschlichen haben.

Man kann deutlich erkennen, dass zwischen dem ersten Teil und diesem 10 ganze Jahre liegen, denn Heather hat eine ordentliche Portion an schauspielerischem Können zugelegt. Zudem ist es äußerst sympathisch, dass sie und Robert Englund sich selbst auf die Schippe nehmen und sich auch im „wirklichen Leben“ als Rivalen darstellen.

Der Film ist relativ strukturiert aufgebaut. Zuerst sieht man Heather in ihrer Familie und dann tritt Freddy immer mehr in ihr Leben, bis es natürlich am Ende zum Showdown kommt.

Wissenswertes
Die Erdbebensequenzen am Anfang wurden kurz vor einem richtigen Beben gedreht. Zuvor dachten Cast & Crew- Mitglieder, dass beim Filmen ein wenig übertrieben worden wäre, nach dem wahren Erdbeben waren sie allerdings geschockt, wie realitätsnah die gedrehten Szenen doch tatsächlich sind

Wes Craven’s Tochter Jessica Craven tritt als Krankenschwester auf

Heather wird nach einem Pass gefragt, worauf sie „Screw your pass“ antwortet. Diese Zeile ist direkt aus Teil 1 übernommen worden

Lin Shaye, die hier als Krankenschwester zu sehen ist, spielte in Teil 1 eine Lehrerin

Die Kleidungsstücke, die John Saxon und Heather Langenkamp am Ende des Films tragen sind exakt die selben wie im Original

Regisseur Wes Craven hatte beabsichtigt Johnny Depp in der Beerdigungsszene einen Gastauftritt machen zu lassen, brachte aber nie den Mut auf den Darsteller zu fragen. Als sie sich nach Beendigung des Films zufällig über den Weg liefen, fragte Wes ihn ob er es gemacht hätte. Depp bejahte und fügte hinzu, dass der Regisseur ihn hätte fragen sollen.

Die Türklingel von Heathers Haus ist das Jingle des amerikanischen Senders NBC

Heather Langenkamp hatte tatsächlich einen Stalker. Mit ihrer Erlaubnis durfte Wes Craven das Erlebnis ins Drehbuch schreiben

Fazit
Verstricktes Horrormär um eine Kultfigur die nach etlichen lahmen Fortsetzungen endlich wieder den richtigen Weg einschlägt

Details
Ähnliche Filme