Eines der größten Probleme des Found Footage-Films ist die Kamera. Das ständige Mitdrehen auch in größten Gefahrensituationen strapaziert die Glaubwürdigkeit massiv.
Was macht also NIGHTLIGHT? Er zeigt uns das Geschehen aus der Sicht einer Taschenlampe! Damit löst er ein Problem – und schafft sich eine Menge neue.
Um anderen Charakteren zu folgen, müssen zunächst Lampen getauscht werden und natürlich bleibt die Taschenlampe immer äußerst praktisch liegen, wenn sie mal fällt.
Für einen Spannungsschub im richtigen Moment sorgt dann ein Wackelkontakt. Die Story (ein paar Teens machen nachts Mutproben im Wald – und die Bekanntschaft von etwas Unheimlichen) ist im Grunde nur der Aufhänger für spooky Atmosphäre und einige gelungene Schocks.
Wer keinen herkömmlichen Spielfilm mit Handlung, Charakteren und so erwartet und sich auch mit einer Art Gruselepisodenfilm zufrieden gibt, kommt hier ganz gut auf seine Kosten.