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Der außerirdische Dr. Kolos kommt in seinem fliegenden Brummkreisel auf der Erde vorbei, seine Order ist die Unterwanderung zur späteren Beherrschung. Dabei ist der Planet nur ein Schritt auf der weiteren Eroberung des Universums für das „Intergalactic Council“. Kolos bedient sich des bekannten Wissenschaftlers Dr. Dornheimer und beginnt, menschliche Duplikate diverser Personen zu erstellen. Agent Glenn Martin von der NIA will dem Ganzen auf die Schliche kommen.

Der Titel „The Human Duplicators“ verrät eigentlich schon, wo es lang geht und der von Hugo Grimaldi inszenierte Mix aus SciFi und ein bisschen Agententhriller macht daraus auch kein großes Geheimnis. Das Budget von 140.000 Dollar ließ nicht viel technische Finesse zu, was man dem Kappes auch durchgehend ansieht. Die Kulissen sind recht sparsam, die Geschichte ist es auch. Das Thema der erschaffenen Androiden mit dem instabilen Schädel und der schleichenden Übernahme des Planeten zum Zwecke der Weltraumherrschaft ist zweckdienlich, im Verbund mit der Optik aber nicht ganz ohne Charme. Allerdings mit wenig Abwechslung gespickt, denn so wirklich runter vom Grundstück kommen die Duplikate eh kaum und man pendelt zwischen Studio und dem örtlichen Steinbruch. Wirkt alles sehr klein und bemüht.

Für Spannung und Aufregung hat es nicht gereicht, die Ausstattung immerhin blinkt und gibt Geräusche von sich, wie man es von so einer Produktion erwarten kann. An die technische Ausführung sollte man keine große Erwartungen knüpfen, außer man kann sich dafür begeistern, wie der Schatten des Mikrofons dessen Beweglichkeit demonstriert (Knastszene).
Ein paar bekannte Gesichter haben sich hierher verirrt. Richard Kiel als Kolos oder George Nader als Agent Martin gehören dazu, ihr Spiel ist hölzern und reißt wenig mit. Gilt auch für den Rest und eigentlich für das ganze Werk, man könnte also von einer gewissen Konstanz in der Inszenierung sprechen.

„We have no feelings. We are superior in every way."

Der trashige Charme rettet nicht alles. Trotz manch bekanntem Darsteller ist „The Human Duplicators“ ein recht fader Genremix in günstigen Kulissen und ohne Esprit. Man mag das Budget berücksichtigen, letztlich fliegt der Brummkreisel wieder weg und es bleibt ein Gefühl, so leer wie ein Androidenkopf.

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