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Die Kirche will Ostern erneuern. Zurück zum Ursprung, also zur Auferstehung Jesu, ist die Devise, weg mit den bunten Eiern & dem dämlichen Karnickel. Das macht den Osterhasen stinksauer. So sauer, dass er gleich zu Beginn mal eine nackte Nonne ans Kreuz nagelt. Father Asher (Josh Eal), ein ausgebildeter Kirchensoldat, soll das irre Langohr stoppen.

"To defeat the bunny, you must think like the bunny!"

Ein Mini-Budget-Horror-Spektakel von Dustin Mills, gedreht für angeblich ca. 3000$. Sollte das stimmen, muss man sich fragen, wie er das geschafft hat. Ich hätte das Fest auf mindestens 5000$ geschätzt. *zwinker* Easter Casket ist witzig, brutal, originell, geschmacklos, einfallsreich, clever, sexy, (geistes)krank, verrückt, geil & vieles mehr, ein zünftiges Oster-Überraschungs-Ei voll Humor, Action, Horror, Gore & einer Breitseite gegen die Kirche.

Der deliriöse Vorspann mit einer nackten Tänzerin, schmelzenden Schokohasen & verrottenden Ostereiern, unterlegt mit einer wummernden Rockmucke, gibt die Richtung vor. Im folgenden Ideen-Overkill kann man bestaunen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Den Mega-Pope, koksende Hasen in Partylaune, einen big black dildo, die holy hand-grenade, eine Duschszene, einen Ninja-Hasen, zwitschernde Killer-Küken im Kamikaze-Flug, eine eierlegende Frau, eine besessene Hasenfrau, eine schöne Sexszene, explizite Nacktheit, einen Riesenhasen mit Laser-Augen im Godzilla-Modus & einen bunten Mix aus Over-, Under-, Good-, Bad- & Non-Acting.

Das völlig überdrehte, gerne irre lachende Psycho-Karnickel ist (meistens) eine Handpuppe & hätte auch gut zu den Feebles gepasst & bei den Spezialeffekten ist von handgemacht bis CGI alles dabei. Ein Pflichtfolm für Fans von bösen Bunnies.

Rein auf den Amateurbereich bezogen: 8/10

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