Roboter, Außerirdische und Reisen durchs All – es sind Zukunftsvisionen, die die Faszination von Science-Fiction-Filmen ausmachen. Doch wie kamen die Macher darauf, Replikanten wie im Film "Blade Runner" zu erfinden, ein Wesen wie E.T. oder den Wüstenplaneten Dune. Die vierteilige Doku-Reihe "Die Sci-Fi-Story" erklärt die Ideen, die hinter den Klassikern des Genres stecken und was diese über unsere Gegenwart aussagen. Die Zuschauer werden mit auf eine Reise genommen zu den Robotern, durch die unendlichen Weiten und möglichen Bewohnern des Weltalls sowie der Zeit.
Manchmal kann Schlaflosigkeit doch etwas gutes sein, zumindest wenn man unverhofft durch die Programme zappt und auf ZDF Info einen auf einmal John Carpenter entgegenblickt. Statt aber nur die x-te SciFi Doku zu sein, beschäftigt sich diese vierteilige BBC-Reihe mit den Themen "Aufstand der Roboter", "Unendliche Weiten", "Angriff der Aliens" und "Zeitreisen" und was den Filmfreund dabei erfreuen wird sind diese Themen durch aktuelle Blockbuster unterfüttert.
Dazu kommt noch ein ganzer Stapel nicht nur an Physikern und Astronomen, sondern vor allem auch an Darstellern und Regisseuren, die ihre Gedanken zu dem Thema anhand der eigenen Filme erläutern. Carpenter beispielsweise erzählt über das Ding aus einer anderen Welt oder Schauspieler Richard Dreyfuss über seine Rolle in der unheimlichen Begegnung der dritten Art. Insofern ist diese Doku Reihe auch für Filmfreunde durchaus sehenswert.
Den ganz großen Tiefgang darf man allerdings auch nicht erwarten. Das in der Episode Angriff der Aliens Ausschnitte aus Inependance Day gespielt werden ist jetzt nicht so wahnsinnig überraschend, aber immerhin von Regisseur Roland Emmerich höchstselbst kommentiert. Da aber die Kommentare recht amüsant dargebracht werden, gehen die jeweiligen 45 Minuten doch recht schnell vorrüber
6/10