Review

Ant-Man von Regisseur Peyton Reed ist nicht nur ein weiterer gelungener MCU Film sondern auch einer meiner persönlichen Lieblinge.

Kleiner Mann ganz groß könnte man also sagen.

Im Mittelpunkt steht dabei der Meisterdieb Scott Lang, welcher nicht nur Gewalt ablehnt sondern auch nach einer abgesessenen Haftstrafe dem Diebstahl abschwört, um für seine Tochter endlich da zu sein.
Allerdings muss Scott schnell feststellen das es als Ex - Knacki nicht leicht ist einen Job zu bekommen bzw zu behalten.
Als er wieder mal einen verliert entschließt sich dieser ein Angebot seines Mitbewohners für einen scheinbar sicheren Raub anzunehmen.
Tatsächlich gelingt der Bruch relativ problemlos, doch statt Geld oder ähnliches findet Scott im Safe nur einen scheinbar harmlosen Anzug.
Bei einer Anprobe stellt sich allerdings heraus das dieser dem Biochemiker Dr. Hank Pym gehört, welcher den Diebstahl zugelassen hat um Scott zu testen.
Denn Pym benötigt Hilfe um seine alte Technologie zurück zu bekommen.
Gemeinsam mit dessen Tochter Hope fasst man einen gefährlichen Plan....

Im Herzen eine einfache Vater Tochter Geschichte ist Ant-Man nach der Gigatomie der vorherigen MCU Filme ganz bewusst wieder ein Schritt zurück.
Was aber nicht heißt das sich Ant-Man zu verstecken braucht.
Überzeugende Schauspieler, sehr gute Action - Sequenzen die sich auch Tricktechnisch nahezu keine Blöße geben sowie den Klein Groß Effekt sehr schön ausnutzen, eine spannende Story sorgen dafür das der Film keine Langweile aufkommen lässt.
Auch darf bei Reeds Film gelacht werden, denn hatten die vorherigen Filme aus dem MCU bereits eine leicht Note wird in Ant-Man nochmal deutlich mehr auf Humor gesetzt ohne das glücklicherweise über das Ziel hinaus geschossen wird.

So verdient sich der erste Auftritt des kleinen aber wackeren Helden starke 8 Punkte.
Umso erfreulicher das sich der Nachfolger nochmal steigern konnte aber dazu später mehr.

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