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Georgia, 1948: Die naive Billie verliebt sich in den Studenten Buster. Bei ihm findet sie Wärme und Geborgenheit und gewinnt langsam an Selbstbewußtsein.

Auch wenn Buster and Billie ein hundsalter Schinken ist, ist es doch sehr interessant zu sehen, wie sich die zukünftigen Stars aus Airwolf, dem Denver Clan und natürlich Freddy Krueger himself in den Anfangstagen ihrer Karrieren so schlagen. Besonders Pamela Sue Martin und Robert Englund sind gar erst auf dem zweiten Blick zu erkennen (Gott, waren die 1974 jung). Darstellerisch darf man zwar noch keine Meisterleistung erwarten, aber man kann hier schon erkennen, das ein gewisses mimisches Talent absolut vorhanden ist. Aber auch die Geschichte der tragischen Romanze der beiden Titelhelden ist gar nicht mal so schlecht ausgefallen, auch wenn sie mit über 100 Minuten Laufzeit etwas zu ausführlich ausgefallen ist.
In Busters Leben ist eigentlich alles supi, er ist der coole Macker der Schule, hat einen Haufen Freunde und auch seine Jugendliebe und Freundin Margie ist ein ansehnliches Schneckerl. Probleme machen aber mal wie üblich die Hormone, er sagt Hosenstall auf, aber sie läßt diesen geschlossen, was doch ein gewisses Frustpotential aufkommen läßt. Er entdeckt die junge Billie, die allerdings schon einen festen Job als Cliquenmatratze hat und es kommt wie es kommen muß. Beide kommen sich näher, aber seine Kumpels sehen sich dadurch ihrer allgemeinen Samendruckabbauassistentin beraubt.
Ist der Film bis dahin eher noch eine harmlose Kleinstadtgeschichte um Liebesgebalze, Machotum und generellem Zeug, was Jugendliche halt so treiben, nimmt ab jetzt die Tragik ihren Lauf. Die ländliche Idylle wandelt sich in Vergewaltigung und multiplen Totschlag um. Mehr zu schreiben wäre fies gespoilert, aber das klassische Liebes Happy End wird hier komplett mit Füßen getreten und ins Gegenteil verkehrt. Wer also seine Schmusegeschichten im Stile von Sandra Bullock, Julia Roberts oder Meg Ryan mag, sollte hier lieber die Finger weg lassen.
6/10

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