Horror in seiner reinsten Form.
Der Exorzist, ein Gruselkultklassiker schlechthin.
Der Film hat nach 34 Jahren nichts von seiner Atmosphäre und seinen Gruselelementen eingebüßt, und wird es wahrscheinlich auch die nächsten Hundert Jahre nicht tun. Und das obwohl es mittlerweile zigtausende andere Horrormovies gibt.
Was auch auf jeden Fall an der herausragenden Darstellerleistung liegt. Jeder spielt durch die Bank weg allererste Sahne. Vor allem die junge Linda Blair (Exorzist 2, Night Kill) legt als die "Bessessene" eine herausragende Leistung aufs Parkett. Einsame Spitze.
Die Story an sich bietet sehr einfallsreiche Ideen und wird bis auf ein paar Ausnahmen durchwegs spannend durchgezogen. Die paar Ausnahmen sind am Anfang nach der Einführungssequenz zu finden. Darüber kann man aber locker hinwegsehen. Das gehört halt dazu. Ausserdem sind sehr schöne Kameraeinstellungen zu bewundern, die eine Atmosphäre erzeugen, die man so, nicht oft in Filmen findet.
Der Streifen bietet viele heftige Szenen die einem unter die Haut gehen. Zum Beispiel die Szene in der Linda Blair, rückwärts, auf allen Vieren die Treppe runterkommt, um nur mal eine zu nennen. Wobei die Teufelsaustreibung im sogenannten Finale sowieso ziemlich heftig anzusehen ist. Ganz schön harter Tobak.
Hier wird Horror mit einfachsten Mitteln erschaffen. Und zurück bleibt ein Film der es locker mit jedem anderen ernstgemeinten Horrorstreifen aufnehmen kann. Sehr grußelig und sehr spannend, genauso wie es sein muss. Angemessene 9,5 von 10 Punkten meinerseits.