Die 12-jährige Regan hat Verhaltensstörungen, die sich unter anderem durch häufiges Fluchen oder Anfälle zeigen. Ihr kann kein Arzt helfen, bis schließlich Pater Lancaster Merrin und Pater Damien Karris beschließen einen Exorzismus vorzunehmen, da sie von einem Dämon besessen ist.
Die Story ist simpel und läuft bereits früh wie ein roter Faden auf das spannende Finale zu. Während die Symptome von Regans Besessenheit sich steigern baut der Film schnell und effektiv Spannung auf. Das Finale ist hervorragend und glänzt durch Hochspannung. Vor allem durch das Aussehen des Mädchens, durch ekelhafte Szenen und durch die, für die damalige Zeit passablen Effekte, sowie durch die starke Verwendung von Fäkalsprache, verschiedenen Tonlagen und Stimmen des Dämons wird diese Spannung erzeugt.
Die Darsteller sind größtenteils solide, wobei ich keinen von ihnen als wirklich gut bezeichnen würde.
Ohne Zweifel ist der Exorzist einer der besten Horrorfilmen, und einer von wenigen, die für den Oscar als bester Film nominiert wurden. Ich würde die digital überarbeitete Fassung empfehlen, da diese noch mehr Spannung aufbauen kann.
Zusammenfassend ist der Exorzist ein spannender und gelungener Horrorfilm, der zu den besten Filmen aller Zeiten gehört, allerdings leider mit mittelmäßigen Darstellern gespickt ist.