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Der Film beruht auf dem Roman „Der Exorzist" von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch zum Film schrieb.

Zu Beginn ist Pater Lankester Merrin (Max von Sydow) in archäologischen Ausgrabungen in der Stadt Hatra (Irak) involviert und findet den Kopf einer Pazuzu-Figur. Nach eigenartigen Vorfällen kehrt er nach Washington D.C. zurück. Wegen Dreharbeiten befindet sich auch die Schauspielerin Chris MacNeil (Ellen Burstyn) mit ihrer 12-jährigen Tochter Regan (Linda Blair) in Washington. In ihrer Stadtvilla kommt es ebenfalls zu eigenartigen Vorkommnissen und Regan verhält sich zunehmend merkwürdig. Die Untersuchungen von Dr. Klein liefern jedoch kein Ergebnis und das kleine, nette Mädchen flucht den Arzt an. Die Verhaltensstörungen werden immer schlimmer und es kommt zu mysteriösen Todesfällen im Umfeld von der Schauspielerin. Da die Ärzte weiter ratlos sind, wird nun auch Exorzismus in Betracht gezogen. Das Ritual wird wenig später von den beiden Jesuiten Damien Karras und Lankester Merrin vollzogen. Merrin stirbt bei der Teufelsaustreibung und der Dämon springt auf Karras rüber, worauf sich dieser aus dem Fenster in den Tod stürzt. Regan ist vom Bösen befreit und ist wieder ein liebenswürdiges Mädchen.

Der Film ist ruhig und nimmt sich die notwendige Zeit um eine bedrückende Stimmung aufzubauen. Die Psycho- und Schockmomente sind hervorragend inszeniert und erzielen die gewünschte Wirkung. Das Ganze funktioniert nach beinahe 30 Jahren immer noch genau so gut. Auch die Optik ist überraschend gut und kann vollkommen überzeugen, generell ist der Film wirklich gut gealtert. Besonders hervorzuheben gilt es sicherlich auch die Darstellung und schauspielerische Leistung von Regan (Linda Blair). Unklar ist für mich einzig wie und weshalb das kleine Mädchen vom Teufel besessen wurde.

Note: 8 / 10

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