Review

Franco Nero verliert bei einem Unfall Frau und Kind. Um die Trauer zu überwinden, flüchtet er auf eine 'einsame' Insel und lässt seinen Aggressionen freien Lauf, indem er Jagd auf Haie macht (meine persönliche psychologische Interpretation, die aber eh für das Funktionieren des Films nicht relevant ist). Hier handelt es sich um ein lupenreines Action-Adventure im alten Stil (sprich keine Computer-Effekte), dafür umso mehr Stunts. Die Haie sind alle echt und Gore-Effekte sehen nicht schlechter aus als im Spielbergs Film und dies mit einem weitaus geringerem Budget (denke ich mal). Uebrigens empfinde ich den Film überhaupt nicht als reines Plagiat. Klar schwimm er auf die damalige Hai-Welle mit, bietet aber eine eigenständige Story. 
Franco Nero spielt wie immer. Diesmal mit blonder Mähne. Fajardo ist der Bösewicht. Wie immer auch hier unschlagbar als böser Bub.
Technisch ist der Film sauber inszeniert. Die Action ist wie immer bei Castellari einwandfrei gefilmt. Schöne Fotografie (vor allem die Unterwasserszenen sind sehr gut gelungen). Offensichtliche Modellbauten zerstören zwar manchmal den guten Eindruck. Die Musik der De Angelis Brüder ist auf jeden Fall erwähnenswert und macht Laune. 
Es geht um eine Ladung Geld, die in einem abgestürztem Flugzeug im Meer liegt. Verschiedene Parteien versuchen ihr grosses Glück. Gezanke ist unvermeidbar. Wer keine schnelle Schnitttechnik, Wackelkamera und Effkte bis zum geht nicht mehr braucht, ist hier gut bedient. Hier war alles noch handgemacht und war damals ein relativ grosser Kinoerfolg. (7/10)

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