Dies ist ein echter Rohrkrepierer. Nicht nur das man Ittenbachs Effekte komplett für eine deutsche DVD zensiert hat, selbst der Regisseur wird von Produktion zu Produktion immer schlechter. Hier hat er nun das Niveau eines Amateurfilms ala "Premutos" erreicht. Doch selbst dieser Kultfilm hat noch mehr Stärken als dieser Schrottfilm. Damals hatte Ittenbach noch 500.000 DM investiert, heute gibt er nur noch 40.000 Euro aus um ja nicht in der Versenkung zu verschwinden.
Da haben wir die Darsteller dieser Schlaftablette: bis auf wenige Ausnahmen (meistens die "Opfer" der Selbstjustiz) sind es Laiendarsteller, die hölzerner nicht ihren Text aufsagen könnten.
Die Texte und Zeilen sind meistens banal und bringen kaum Stimmung auf.
Die Atmosphäre ist sowieso nicht anwesend und gleich Null.
Die Story unterwirft sich der Linie des Plakatismus und will nur brutal und selbstbeweihräuchernd sein.
Einer nach dem Anderen muss hinhalten und wird auf unterschiedlichste Art und Weise gefoltert.
Zum Glück braucht niemand Angst haben: die Schnitte der FSK sind offensichtlich und bereinigen das Übel.
Einzig der fehlplatzierte, stimmungsvolle Soundtrack macht Spaß.
Das wars dann auch wieder. Der Ton ist unter aller Sau und beweißt eines: Ittenbach will offensichtlich nur Filme machen um sich über Wasser zu halten. Richtig Lust hat er nicht gehabt, sonst hätte er wohl kaum seiner Ehefrau Tanja eine Kamera in die Hand gedrückt und sie ohne Talent losgeschickt. Man sieht es.
Nun arbeitet er an "Garden of Love 2". Ob das was wird, nach dem "provokantesten, brutalsten Film aller Zeiten" (Zitat Ittenbach vor der Produktion von "5 Seasons"). Wenn es so weiter geht, dann wird es kein Morgen mehr geben. Jedenfalls für die Splatterfilme von Olaf Ittenbach.
PS: Bitte einfach mal "Beyond the Limits", dann "Dard Divorce" und dann diesen Schmarn anschauen.