Aus heutiger Sicht ein durchaus obskurer Ozploitation-Hybrid aus leicht ironisch angehauchtem Sexualaufklärungsfilm, mit einer Prise Soft-Erotik. Anhand des ABC werden unterschiedlichste Themen rund um Sexualität, Liebe und Beziehung in nachgestellten Szenen behandelt. Z. B. A für Anatomie, M wie Masturbation oder H wie Homosexualität usw. Auch wenn Genitalien und stellenweise echter Sex gezeigt werden, steht der Aufklärungskarakter im Vordergrund. Auffällig ist dabei die progressiv-liberale Haltung des Films, die sich stark von religiös-moralischen Wertevorstellungen kontrastiert. Der geschmeidige Jazz-Funk unterstreicht den positiven Heile-Welt-Vibe, der hier verströmt wird. Ein bisschen wie der gute Zwilling von Libido Mania – Alle Abarten dieser Welt (1979).