Big Trouble for John Carpenter. Er drehte seine erste Abenteuerkomödie - und erntete einen Flop. Von den Zuschauern ignoriert und von den Kritikern verrissen - zurecht? Ja.
"Big Trouble in Little China" präsentiert uns nich nur eine wüste, unglaublich oberflächliche Story, sondern auch einen unerträglichen Proll-Held. Die Dialoge, die Kurt Russell in diesem Schwachsinns-Streifen herunterbeten muss, sind wirklich keine ausgefeilten, überdachten Sätze. Eher einfallslose Oneliners ohne Biss und Ironie. Nur plump und platt kommt der Charakter des Jack Burton (die Rolle Russells) daher.
Und genauso oberflächlich bleibt jede einzelne Figur aus "BTiLC". Da kann selbst Kim Cattrall nichts dran ändern - sie ist in einem zweidimensionalen Abbild eines korrekten Menschen gefangen. Nicht in einem entwickelten Charakter. Vielleicht war es ja auch Carpenters Absicht mit diesem (freundlich ausgedrückt:) "80er Jahre-Charme" zu unterhalten. Es wirkt nur dummerweise blöd und langweilig.
Und dass auch die Spannung trotz der zügig gezeigten Action nicht aufkommt, liegt doch an dem Fehlen einer einigermaßen guten Story. Doch das Drehbuch ist nur ein wüster Mix aus Action, Komödie, Eastern, Fantasy, und Persiflage, und kann sich nicht einmal auf einen Spannungsbogen konzentrieren.
Ein Möchtegern-Fantasy-Hit, der leider nur langweilen kann. Big Trouble für gequälten Zuschauer.