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Nach dem Ansehen von "Big Trouble in Little China" beantwortete sich für mich die Frage, ob John Carpenter seinen filmischen Untergang verdient hat. Ich habe selten einen Hollywood Actionfilm gesehen, der in wirklich allen belangen so grottenschlecht war wie dieses Machwerk. Ich konnte diesem Streifen nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts positives abgewinnen! Und das, obwohl ich an den Film nicht einer besonderen Erwartungshaltung rangegangen bin, im Gegenteil, ich stand dem ganzen doch recht neutral gegenüber.
Doch schon nach der ersten viertel Stunde ließ ich alle Hoffnungen fahren, dass hier noch irgendwas gutes kommt...
Die Story ist ein echter Witz und so blödsinnig, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Im Grunde genommen gibt es überhaupt keine ernstzunehmende Handlung. Kurt Russel muss halt mit seinem Freund zwei Frauen vom Oberbösen befreien, das wars auch schon.
Aber das allein würde ja nicht reichen, um einen Film kaputt zu machen, dafür sorgen hier die lächerlichen, billigen, unpassenden und wirklich unendlich schlechten Spezialeffekte und die fast genauso miesen Schauspieler mit ihren noch mieseren Dialogen.
Man kann einfach überhaut nichts an dem Film ernstnehmen, aber da er nunmal keine Parodie auf chinesische Fantasy-Filme ist, ist das ein echtes Manko. Alles ist so abgrundtief schlecht und billig gemacht, dass ich sehr, sehr oft das Verlangen bekam, den Fernseher auszuschalten. Spannung gab es überhaupt keine und auch Interesse oder wenigstens Unterhaltung konnte der Film bei mir nicht erzeugen, im Gegenteil, er verschaffte mir nur unendliche Langeweile...
Kurt Russels One Liner sind nie lustig, die anderen Schauspieler spielen schlecht (wie auch sonst?) und selbst die Musik wirkt wie billigste 80er Jahre Action-mucke.
Mir ist unklar, was man an diesem Film gut finden kann, außer man verbindet mit ihm irgendeine Kindheitserinnerung. Da das bei mir aber nicht der Fall war, bekommt er
1/10

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