Mission: Impossible – Rogue Nation ist im positiver Sinn ein typischer Vertreter der Mission Impossible Reihe und konfrontiert Ethan Hunt sowie sein Team von Spezialisten erneut mit einer scheinbar unmöglichen Mission, wobei Hunt nach der Auflösung des Impossible Mission Force (IMF) auf sich alleine gestellt ist anfangs und es dabei mit der Untergrundorganisation „Syndikat" zu tun bekommt.
Nach Abschluss einer heiklen Mission gerät Ethan Hunt am geheimen Londoner Stützpunkt der Impossible Mission Force in eine Falle von Solomon Lane, Chef der besagten Untergrundorganisation und muss mit ansehen, wie dieser kaltblütig eine Mitarbeiterin der IMF umbringt. Er wacht in einem unterirdischen Gefängnis auf, wo Mitglieder des Syndikats ihn foltern sollen. Die geheimnisvolle Ilsa Faust verhilft ihm allerdings zur Flucht. Zwischenzeitlich hat CIA-Chef Alan Hunley dafür gesorgt, dass die IMF geschlossen und ihre Mitarbeiter ihm unterstellt werden. Er glaubt nicht an die Existenz des Syndikats und verdächtigt Hunt, dessen Terroranschläge selbst begangen zu haben. Auch William Brandt und Benji Dunn unterstehen nun Hunley, und Hunt muss abtauchen. Auf sich allein gestellt macht er Jagd auf das Syndikat bzw dessen Boss....
Wie schon beim Vorgänger treffen eine spannende Story, welche ein paar Überraschungen bereit hält bzw Haken schlägt auf aufwendige und gelungene Action-Sequenzen. Die Schauspieler Riege überzeugt ebenfalls und mit dem Charakter der taffen Ilsa Faust, welche von Rebecca Ferguson sehr überzeugend verkörpert wird, bekommt das aus den Vorgänger bekannte Team ein exzellenten Neuzugang an die Seite gestellt.
So stört auch nicht wirklich das Hunts fünfte Mission lediglich ein kleines bisschen zu lange geraten ist. Für lockere 8 Punkte reicht es allemal und zeigt wie qualitativ hochwertig die Reihe in den letzten Jahren unterwegs war bzw ist.