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Im ersten Moment denkt man anhand des Titels „Oha, Holla die Waldfee". Doch eigentlich geht in dieser Komödie relativ viel der Punk ab. Mit einer knöchrigen Rahmenhandlung und viel Klamauk werden hier Handgranaten geworfen und Tretminen als Witze gelegt, das man schon oftmals gar nicht weiß: war das jetzt schon Satire oder ist das wieder nur brachialer Nonsens? Die Geschichte ist so durcheinander geworfen und kurzweilig, das man sich durchaus amüsiert sieht. Mir persönlich hat die Karikatur von Christoph Schlingensief am meisten Spass gemacht. Mit Benno Fürmann, Oliver Bröcker, Heinz Rudolf Kunze, Michael Gwisdek, Leslie Malton, Thees Uhlmann und Daniel Zillmann hat man einige bekannte Gesichter aufgetrieben die dem Treiben kaum Einhalt gebieten, aber immerhin den turbulenten Ulk in richtiger Frische präsentieren können. Es gibt reichlich Zoten und auch ein paar zeitgeistige Anspielungen, die schon schwarzhumorig gewertet werden können. Die Leichtigkeit des Films ist der Beweis das man es in D auch schaffen kann Filme ohne ausschweifendes Liebesthema oder Dramamelancholie auf die Leinwand zu bringen. Davon sollte sich Herr Schweiger mal eine Scheibe abschneiden. Chaotisch, laut, derbe, knallig! Endlich mal voll auf die Birne!

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