Review

Kevin, der seinem Bruder half ein totes Mädel im Wald zu verscharren und deswegen in den Knast kam, ist wieder da. Er trifft sich mit seiner Freundin Sandy und bringt sie in ein Haus, in dem bereits 3 Geiseln sind. Anschließend dreht Sandy völlig durch, bringt erst Kevin um und rächt sich dann an den drei Geiseln, die ihr in der Vergangenheit alle schon einmal etwas angetan haben... .
Soweit so schlecht. Was Eric Stanze einem hier an uninspiriertem look, verwackelten Szenen, doppelt bis dreifachen Einstellungen, Langeweile und uninspirierten Darstellern bietet ist schier unfassbar. Allein die Eingangssequenz, in der ein kleiner Junge spielend gezeigt wird kommt einem vor die 3 Stunden, weil schlichtweg nichts passiert!
Gekrönt wird das ganze von einem billigen Score und quasi religiösen Motiven, die sich darauf beschränken einen Friedhof mit dazugehöriger Kapelle gefilmt zu haben.
Atmosphäre oder Stimmung kann erst gar nicht aufkommen, da Herr Stanze zuviel Arbeit damit verbringt alle Szenen doppelt zu zeigen. Hat ja auch den schönen Effekt, dass der Film gleich länger ist. Es zertrümmert aber jegliche "Spannung" und wirkt einfach nur aufgesetzt und ungekonnt, weil das wirklich schöne und stimmungsvolle Set absolut ungenutzt geblieben ist.
Dazu tragen die ebenfalls eingesetzten "Effekte" wie negativ Aufnahmen, die aber deutlich von der Einstellung einer digital Kamera stammen und damit einfach nur billig wirken.
Ein weiterer Grund warum der Funke nicht überspringen will ist die absolut ätzende und hässliche Darstellerin. Klar alle Männer begehren sie und wollen mit ihr ins Bett! Erstens unglaubwürdig weil die Alte aussieht wie jemand aus der Freakhole Bildergalerie (wird aber zum Leidwesen des Zuschauers andauernd nackt gezeigt), zweitens auch ein unglaublich blödes Klischee (die sexgeilen Männer die alle nur s' eine im Kopp haben) und drittens ebenfalls absolut unglaubwürdig dass die drei Männer die Sandy immer bedrängt haben zufällig von ihrem Macker als Geiseln genommen werden.
Wie dem auch sei, man muss Indie Filme schon als solche beurteilen, aber selbst da fällt "I Spit..." gnadenlos durch den gegen andere Filme die ebenfalls ein zu niedriges Budget hatten stinkt er einfach nur ab!
Fazit:
1. Das Schlechteste was ich seit langem gesehen habe
2. Hab ich den Film gleich zwei mal gesehen: zum ersten und zum definitiv letzten mal!

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