Alle Kurzkommentare


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Für mich gibt es keinen gelungeneren Monster-Öko-Horror. Die Botschaft mit der Umweltverschmutzung ist ständig herauszuhören, aber sie ist nicht zu dick aufgetragen und dient als Aufhänger für eine immens spannende Geschichte. Sie wird noch durch eine offene Kritik am ungerechten Umgang mit den amerikanischen Ureinwohnern ergänzt, wobei dieser Aspekt dank der starken Darsteller ganz besonders zu glänzen vermag. Überhaupt ist für so einen B-Film die Schauspielertruppe ungewöhnlich gut, was dem Stoff trotz diverser Plotholes eine grimmige Ernsthaftigkeit verleiht. Hinzu kommen phantastische Naturbilder und eine Musikuntermalung zum Nägelkauen, fertig ist die perfekt düstere Atmosphäre im geheimnisvollen Mutantenzauberwald. Sogar das Ungeheuer (Mann im Kostüm) kann überzeugen, auch wenn sein Aussehen eine Notlösung darstellt, nachdem mehrere Entwürfe abgelehnt wurden.

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Der Film fängt sehr langsam an einen Spannungsbogen aufzubauen. Über 1 Stunde sehen wir zuerst sehr gute Landschaftsaufnahmen bis das Monster dann endlich zuschlägt. Wobei endlich eigentlich falsch ist. Es ist mehr Schade, daß es zu sehen ist. Klar zur damaligen Zeit waren Computer Tricks noch nicht möglich. Daher ist es wiedermal ein recht schleimiges *Mann steckt in PVC Kostüm* Monster. Und dabei geht jegliche Logik leider über Bord. Schließlich soll es sich hierbei um eine durch die örtliche Papierfabrik und deren Benutzung von Schadstoffen hervor getretene Mutation handeln.....an einer Bärin. In real würde das wohl etwas länger dauern. Vor allem stellt sich auch die Frage, wie besagtes Monster Junge haben kann.....dazu müßten dann ja schon 2 von der gleichen Art da sein. Gesehen habe ich den Film damals im Kino und wirklich hängengeblieben sind nur die fantastischen Aufnahmen der Landschaft. Daher würde ich von einem Kauf eher abraten.

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Ach ja, damals war das ein "Ding". Unheimlich und blutig war er einem in Erinnerung. Einer von den Tierschockern, allerdings der verseuchten Art. Da waren doch solche wie Grizzly, Piranha usw. Dieser gehörte zur der besseren Art. Heute läßt er allerdings bei manchen Szenen einen eher etwas schmunzeln. Vor allem wenn man die künstlichen Mega-Kaulquappen sieht.

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