Six String Samurai gehört wohl zu den abgefahrensten Filmen des Universums. Eine schrille Comicverfilmung die absolut sinnfrei, dabei aber sehr unterhalsam ist. Jeffrey Falcon den man, wenn überhaupt, nur aus dem ein oder anderen Rothrock- oder HongKongstreifen kennt, war hier als Hauptdarsteller, Coproduzent, Kostümdesigner und Stuntdirector tätig.
Zur Story: Nach der Atombombe ist Amerika nur noch ein Trümmerhaufen. Als in Las Vegas der "King" stirbt, der das Land seit dem regiert hat, muss ein Nachfolger her. Und so machen sich alle möglichen Freaks auf nach Las Vegas. Buddy ist einer von ihnen. Bewaffnet mit seiner Gitarre, seinem Schwert und einem nervigen Kind, dass er irgendwo in er Wüste aufgelesen hat, zieht er nach Las Vegas. Doch auch eine schwarze Gestalt, die die Zeit des Rock n´Roll beenden will und statt dessen nur noch Metalmusik regieren lassen will, ist auf dem Weg. Bud muss allerlei Gefahren bestehen, bis es zum Endkampf zwischen Rock n´Roll und Metal kommt.
Die Story ist tatsächlich so lustig wie sie klingt und allein die verrückten Charactere, allen voran der von Buddy machen den Film schon sehenswert. Dazu kommt noch ein cooler Soundtrack, der auch die Titelmelodie von "Pulp Fiction" beinhaltet.
Leider sieht man dem Film sein geringes Budget an und ab und zu ein paar bessere Effekte hätten sicherlich nicht geschadet.
Die Schwertkämpfe sind ganz nett, allerdings darf man bei einer ungekürzten Fsk 12er Fassung keine Blutfontänen erwarten. Ab und an zeigt Mr. Falcon auch ein paar KungFuTricks, die in den Kämpfen für zusätzliches Tempo sorgen.
Den Film zu bewerten ist schwer, da es wahrscheinlich Leute gibt die mit dem Gesehen nicht viel anfangen können. Damit man den Film richtig geniesen kann, darf man nicht nach einem Sinn fragen oder was jetzt gerade passiert ist. Ich würde den Film durchaus als Geheimtipp bezeichnen.