In den Südstaaten der USA verschwinden zuerst die Alligatoren aus den Sümpfen und dann auf einmal auch immer mehr Menschen . Tom Corman und Shawn Michaels ( NICHT der Wrestler aus der WWF der 1980er/90er Jahre , sondern die TOCHTER eines Einheimischen ) versuchen zu ermitteln was hinter dem mysteriösen Verschwinden steckt und müssen bald feststellen , dass Zombies , die durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sind , durch die Sümpfe waten ...
Man sagt ja , dass jeder mal klein angefangen hat , was nicht heißt , dass jeder später größer wird . Aus Fred Olen Ray wurde dann auch nicht ein großer Regisseur , doch ein wenig größer als bei " Alien Dead " ging es später dann doch noch für ihn , was aber auch nicht so schwer gewesen sein dürfte , denn Rays´ zweiter Spielfilm bewegt sich beinahe auf dem Niveau eines semiprofessionellen Films .
Immerhin gelang es Ray mit Buster Crabbe den ersten " Flash Gordon " und gleichzeitig den ersten " Buck Rogers " Darsteller zu verpflichten , die beide die Vorbilder für heute klassische Helden wie " Han Solo " geworden sind - doch ernsthaft geholfen hat das " Alien Dead " auch nicht .
Die restlichen Schauspieler sind nämlich nicht das Gelbe vom Ei und versuchen gerne mal einen Satz zu beginnen , während noch ein anderer Satz gesagt wird , die Masken pendeln zwischen offensichtlicher Gummimaske und weißer Schminke und die Effekte beschränken sich meist auf das rumlutschen an Armen , während das " Opfer " gleichzeitig Kunstblut aus dem Mund laufen lässt . Das die meisten Opfer stets in jeder Situation stumm bleiben ( dann muss man sie ja nur als Statisten bezahlen ) , es nicht schaffen den langsamen Schlürfern zu entkommen und nie in irgendeiner Weise eine echte Rolle haben , sorgt auch nicht dafür , dass der Zuschauer mit ihnen bangt - ist aus Horrorfilmen aber hinlänglich bekannt .
Und auch an sonstigen , eigenen Ideen mangelt es , bis auf eine Szene , in der sich ein Hund an den Überresten seines gerade getöteten Besitzers gütlich tut - das war mir neu . Dafür lässt den Zuschauer das Ende leicht verwirrt zurück , denn irgendwie endet die Geschichte mitten im Nichts . SPOILER ANFANG ! Zombies nicht besiegt , Menschheit nicht vernichtet , Hauptdarsteller nicht in Sicherheit , kein Gegenmittel gegen die Zombies gefunden , Öffentlichkeit nicht alarmiert . Da hängt man als Zuschauer ziemlich in der Luft . SPOILER ENDE !
Einzig die Südstaatenatmosphäre hebt " Alien Dead " von den zahlreichen Nachahmern von George A. Romeros Klassiker " Die Nacht der lebenden Toten " hervor und verleiht ihm wenigstens ein bisschen Eigenständigkeit und die letzten zehn Minuten zeigen , dass es auch etwas spannender hätte werden können .
*** Der Film wurde im englischen Original gesehen !!!