Review
von Leimbacher-Mario
Dreimal stull ist stull ist stull
In „Sharknado 3: Oh Hell No!“ geht es (nach einem kurzen Intermezzo im Weißen Haus) in Richtung eines Freizeitparks in Orlando, Florida - und die Hai-Tornados werden irgendwie immer gewaltiger und gefräßiger...
Irgendwie wirkt „Sharknado 3“ etwas geschludert und abgenutzt. Ist die Reihe etwa schon (wie ihr Protagonist im Vorgänger) „über den Hai gesprungen“, wie man auf englisch gerne sagt? Noch nicht ganz. Aber erste Spuren davon kann man ausmachen. Fans drücken noch ein Auge zu und genießen einfach das sprunghafte Chaos, das Wiedersehen mit alten Bekannten und die spritzige Kettensägenaction zwischen Paint und „Evil Dead“ in jämmerlich. Dennoch kann ich mich weder mit dem Setting im Park noch mit der finalen Hai-Action im All wirklich anfreunden. Bonuspunkte gibt's aber für den Auftritt unseres SchleFaZ-Duos auf einer Achterbahn, Novas Comeback und wieder mal unfassbar vielen Chameos. Außerdem ist es der erste „Sharknado“ mit echtem Cliffhanger und einem weiteren Hailight der gesamten Reihe: Geburt des kleinen Gils durch den Bauch eines Hais. Da musste ich aber das einzige Mal wirklich laut lachen. Insgesamt bleibt das für mich leider der schwächste Ableger der kuriosen Reihe, der eher wie eine etwas banale Nummernrevue wirkt.
Fazit: (trotz Novas Rückkehr und „Malcolm Mittendrin“) ein klarer Rückschritt und eine leichte Überdrehung des Franchises. Nun eher Parodie als eigenes Ding, wesentlich generischer und irgendwie... weniger spaßig als zuvor. Für Fans immer noch ein feuchtfröhlicher Abend - aber Abnutzungserscheinungen sind selbst für die wohl kaum zu leugnen!