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Eigentlich sollte Fin Shepard just im weißen Haus vom Präsidenten für seine Heldentaten ausgezeichnet werden, doch dann ziehen schon wieder die leidigen Sharknados am Horizont auf und machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Die fischige Situation spitzt sich dieses Mal glatt so weit zu, dass Fin nichts anderes übrig bleibt, als sich zusammen mit seinem Astronauten-Dad Gilbert in ein Space Shuttle zu setzen und das Problem vom Weltall aus anzugehen... Ein Witz wird nicht besser, wenn man ihn zum dritten Mal erzählt und der Untertitel sagt einem eigentlich auch schon alles: "Sharknado 3: Oh Hell No!" ist im Grunde genommen kein "richtiger" Film mehr (ein Anspruch, den ja zumindest der erste Teil ja noch irgendwo gehabt hat), sondern nur noch Stoffwechsel-Endprodukt einer auf gewollten Trash geeichten Produktions-Maschinerie, und gewollter Trash hat ja leider immer irgendwie was völlig Verzweifeltes an sich. Am Ende fliegen hier die Haie durchs Weltall, während David Hasselhoff von einem Space Shuttle aus mit einem Riesen-Laser auf Tornados ballert. In einem Streifen, in dem echt alles passieren kann und es auch tut, ist leider halt auch alles egal. Am meisten Spaß macht es da noch, die vielen Cameos zu zählen (u.a. die SchleFaZ-Moderatoren Kalkofe und Rütten in der Achterbahn, gratuliere!).

3/10

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