Nach Jahren der fruchtlosen Suche stößt Sam Cooper (Van Heflin) endlich auf eine sprudelnde Goldader, die ihm allerdings nicht den erhofften Segen bringt: Misstrauen und Gier spalten die Männer, die ihm beim Abtransport des Glitzerstaubes helfen sollen…
Die alte Fabel vom unaufhaltsamen Unglück, das der schnöde Mammon den Gierigen beschert, kleidet Giorgio Capitani in höchst surreale Gewänder: So inszeniert er den blassgesichtigen Klaus Kinski wie ein gespenstisches Phantom aus der Vergangenheit, das Sams ehrbaren Partner heimsucht und sich zum Unbehagen der beiden ungefragt selbst rekrutiert. Auch der Zwischenstopp in einer staubigen Ruinenstadt, die vor versteckten Banditen strotzt, oder der unerwartete Regenschauer, der im sengenden Klima der Wüste zu einem irrationalen Gemeinschaftserlebnis der intriganten Männer wird, zeugt von großer stilistischer Raffinesse. Die herausragenden darstellerischen Leistungen – allen voran von Van Heflin – ergänzen die vorzügliche Inszenierung des Filmes zu einem einfallsreichen und unterhaltsamen Italo-Western ersten Ranges.