Aus Geldmangel nimmt die postpubertäre Punkband „The Ain’t Rights“ jeden Gig an, der sich ihnen bietet. Dabei geraten die Jungs in einen abgefuckten, abgelegenen Nazischuppen. Das Konzert läuft gut, doch danach sehen die Punks im Backstage etwas, was sie nicht sehen sollten: Ein totes Mädchen. An der Abreise mit vorgehaltener Waffe gehindert, verschanzen sich die Punker im Backstage-Raum. Aus der prekären Pattsituation scheint es kein Entrinnen zu geben…
Nazis, Punks, Oi’s und Skins. Die Übergänge sind ja mittlerweile fließend. Alle zusammen, gegeneinander und teilweise auch miteinander. Wie im echten Leben. Fette, bullige Nazis mit Glatzen und Kampfhunden. Klapperdürre Punks, die versehentlich in die Machenschaften einer Verbrecherorganisation hineinstolpern. GREEN ROOM bietet Hochspannung und die verzwickteste Pattsituation seit Carpenters ASSAULT. Die Gewaltspirale schraubt sich in blutige Höhen. Für fiese Zerfleischungen sorgen Pumpgun und Machete. Zusätzlich gibt’s auf die Lauscher und zwar einen noisigen Soundtrack von der Filmband selbst. Darunter das legendäre „Nazi Punks Fuck Off“ von den Dead Kennedys. Ferner wird geklärt, welche Musik man auf die einsame Insel mitnehmen muss, nämlich „Madonna & Slayer“.
In den tragenden Rollen der ewige Milchbubi Anton Yelchin (TERMINATOR 4, STAR TREK [Reboot], ALPHA DOG), als schickes Nazigirl Imogen Poots (NEED FOR SPEED, DRECKSAU, 28 WEEKS LATER) und der Kerl, der noch nie Haare hatte: Patrick Stewart (RAUMSCHIFF ENTERPRISE: NEXT GENERATION). Vom Regisseur von BLUE RUIN und MURDER PARTY.
Fazit:
Punks Not Dead! Beinharter Thriller in abgefucktem Ambiente.