Review

Die Rebellion der Zombiehausfrauen:

In einer amerikanischen, spiessbürgerlichen Kleinstadt werden nach und nach alle Mütter zu kannibalistischen Zombies. Erzählt werden uns zerrüttete Eheverhältnisse, durch die die Mütter aufgrund elendiger Verzweiflung Kinder und Ehemann töten. Doch es schein ein Gegenmittel zu geben, so machen sich ein paar Teenies auf ihre fleischfressenden Mütter wieder ins Leben zurückzuholen.

Flesheating Mothers nimmt sich zu keiner Zeit ernst und ihm haftet wohl auch gerade deshalb das grösste Problem an, was viele dieser gewollt lustigen Horrorkomödien begleitet. Dieser Film, Ende der 80er entstanden ist Trash pur, minimalistisch und belanglos zugleich könnte er glatt aus der Tromaschmiede entsprungen sein. Story wird klein geschrieben, gezeigt werden uns etliche Knallchargen die sich Schauspieler schimpfen und Zombiemütter, die im Overacting umherdriften. Obs gewollt war oder nicht, sei dahingestellt, so kann aber man die komplette Inszenierung schon ein wenig als Zombieparodie interpretieren. Die Idee mag spassig sein, offenbart uns dann aber trotzallem wenig Potenzial. Ein wenig Blutspritzereien, ein wenig Geknabbere an abgerissenen Gummihänden und allesamt eindimensionale Charaktere, die versuchen konsequent lustig zu sein. Das das schief geht sollte klar sein, spätestens wenn man versucht Police Academy zu parodieren und durch irgendwelche Tests im Labor, Comiczeichnungen unter der Lupe tanzen lässt. Alles ziemlich platt, was sich uns hier zeigt, eben Trash pur, der irgendwo zwischen The Video Dead und irgendeinem Tromafilm gleitet.

Fazit:
Belanglos, und unter Umständen, sofern man denn Fan solcher trashigen End 80er Horrorkomödien ist, ein anspruchsloses Freudenfest. Für mich dann aber leider doch zu platt.

4,5/10

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