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Bavas Bay of Blood ist wohl DER Slasherfilm überhaupt, der den Stein der Slasherfilme ins Rollen brachte (Halloween und besonders Freitag der 13.)

In einem Landhaus geschehen wird die Besitzern des Hauses auf den ersten Blick sinnlos umgebracht. Als dann eine Gruppe von Jugendlichen das Landhaus betritt, geschehen weitere Morde und irgendwie tauchen immer mehr Leute auf, die alle das Zeitliche segnet.

Die Story ist wirklich sehr wirr und es fällt mir schwer, sie wiederzugeben, da die Charaktere nie richtig eingeführt werden. Bei manchen lohnt es sich auch nicht, da die eh sofort wieder von der Bildschirmfläche verbannt werden. Im Laufe der Geschichte kommt man teilweise dahinter, warum hier so umfangreich gemordet wird.
Was bei einem Bava-Film immer auffällt, sind die Morde. Auch hier geht es teilweise sehr gorig ab und eine Szene wurde dann auch in Freitag, der 13 Teil 2 benutzt, wobei die Szene bei Bava viel blutiger rüberkommt. Besonders am Anfang muss sich der Zuschauer aber mit der zähflüssigen Story rumquälen, da nach dem furiosen Anfang wirklich eine halbe Stunde Langeweile pur herrscht. Da werden diverse Leute gezeigt oder man darf den dummen Teenys beim rumblödeln zusehen. Danach besinnt sich Bava aber wieder und es geht richtig los und die Story wird auch besser, da man wie gesagt langsam mal was versteht, was der ganze Unsinn vorher eigentlich sollte.
Das Ende kann man nur als genial bezeichnen, es passt wie die Faust aufs Auge und man könnte sich wirklich totlachen und sagen „richtig so“. Auch die Musik des Films passt irgendwie überhaupt nicht zum Film, was aber wohl so beabsichtigt war, deswegen bleiben Lacher nicht aus.

Fazit: Eine extrem wirre Story und die schwache erste halbe Stunde trüben den dann kommenden Filmspaß doch merklich. Überlebt man die erste halbe Stunde, so wird jeder Slasherfan aber sehr gut bedient. Daher eine Empfehlung.

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