Da es noch keine Rezension zum Film "Evils of the night" gibt, werde ich jetzt mal ein paar Worte zu diesem Horrorfilm schreiben.
Außerirdische in Menschengestalt landen auf der Erde. Sie wollen ein Gebräu herstellen, durch welches sie ewiges Leben erhalten. Dazu brauchen sie das Blut von Menschen im Alter von 16-24 Jahren. Auf einem Campinggelände treiben sich brauchbare Exemplare herum. Zwei alte Kfz-Mechaniker entführen eine Rotte Teenager im Auftrag der Außerirdischen. Nach einigen Todesfällen setzen sich die Entführten zur Wehr...
"Evils of the night" ist ein gutes Beispiel dafür, dass man aus Nichts etwas Brauchbares machen kann. Story, Schauspieler (mit Ausnahme von Aldo Ray), Effekte, Ausstattung kann man in die Tonne kloppen. Wenn z.B. die Außerirdischen Todesstrahlen aus ihren Ringen schießen, weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Teilweise agieren die Charaktere unfassbar dumm, und zwar dümmer als in vergleichbaren Filmen. Blut gibt es auch nicht viel zu sehen, die meisten Morde kommen entweder ohne welches aus oder finden im Off statt.
Die Camping-Atmosphäre hingegen ist annehmbar, manchmal sogar richtig gut, aber das wars auch an positiven Aspekten.
Normalerweise müsste man hier das Punkteminimum vergeben, doch "Evils of the night" kann sich noch geschickt retten. Denn egal wie billig und stümperhaft alles aussieht, der Film kommt schnell zum Punkt, zieht sich nicht durch unnötige Füllszenen in die Länge und bietet insgesamt gute Unterhaltung. Auch wenn ich dem Film "nur" fünf Punkte gebe, spreche ich eine Empfehlung aus. Man muss sich nur im Klaren sein, dass man Billigware geboten bekommt.