Eloquentes Rumgelümmel
Nichtstun - ist das der absolute Traum? / Oder doch nur giftig-erledigender Schaum?
Hängen, Chillen, Gedankenkreisenlassen / Kann man dann die Schönheit des Lebens besser (oder gar nicht mehr) fassen?
Jarmuschs Weg und Art schon hier deutlich zu spüren / das sollte noch minimalistisch zu sehr viel führen.
Ein Tanz mit der Leere, ein Grau im Grau / dennoch besser als zu stehen jeden Tag im Stau?
Entspannen, Nichtstun, Sitzenbleiben / Ist das wirklich besser als sich an seinem Chef aufzureiben?
Kein Geld verdienen und doch glücklich sein / Ist das nicht eher alles mehr Schein als Sein?
Langsam leben und jung sterben? / Niemandem etwas schulden oder vererben?
Rauchen, Straucheln, nichts so wirklich brauchen / nichtmal wie eine streunende Katze zwischendurch fauchen?
Lesen, Schwelgen, um sich selbst kreisen / durch hektische Straßen und vorbei an ängstlichen Gesichtern reisen.
Philosophieren und so tun als ob / anders und rebellischer sein als der Anzugmob.
Doch ob das erfüllt und glücklich macht / oder am Ende nur eine Todsünde mit- und über uns lacht.
Ob prätentiös oder einfach nur entspannt / selten hat eine Art Studentenfilm einen eigenen Stil schon dermaßen in sich gebannt.
Fazit: konsequente Langeweile und der ultimative "Hartzer"-Film?! Jedenfalls ein typischer Jarmusch - und das schon mit seinem Debüt!