Ausspannen auf der Insel, das klingt doch nett. Vier Freunde schippern also rüber, doch schnell ist die Idylle in Blut getränkt, denn untote Haie dezimieren Besucher und Einwohner. Natürlich hat es mal wieder was mit Wissenschaft zu tun und / oder Militär, völlig egal. So grob ist es das, was in dem von Misty Talley inszenierten Beitrag zum Pool der ungezählten Hai-Schrottfilme vor sich geht. Und sonderlich viel anders als das Gros des Genres ist auch dieser Streifen nicht. Es gibt also beknackte Figuren, bemühte Darsteller, eine grundsätzlich billige Optik, schlecht animierte Haie und ebensolche Effekte.
Wenn man dem Machwerk etwas zugute halten möchte, dann vielleicht, dass es sich streckenweise tatsächlich um Tempo bemüht, sobald die Knorpelfische das Randalieren anfangen. Allerdings steigert das ob der stümperhaften Präsentation die Laune nicht spürbar und oft genug ergeht sich der Streifen auch in melodramatischen Dialogen am Küchentisch oder sonst wo über persönliches Einerlei. Dass dann noch ein paar menschliche Zombies dazukommen macht kurz Hoffnung, aber auch hier passiert einfach nicht genug, um das unterhaltsamer zu gestalten.
„Sieh einfach ein, dass du langweilig bist.“
Der bekannte im Hai-Schrottfilm-Genre zu findende Dilettantismus bricht sich auch hier Bahn, kennt man im schlimmsten Fall alles schon, „Zombie Shark“ ist wie der Großteil dieser billigen Fließbandproduktionen. Sieht schlecht aus, macht unter weltlichen Bedingungen keinen Spaß, ist doof und öde. Das Übliche.