Zugegeben, ich habe ein gewisses Faible für schlechte Filme. Mal sehen: ein üppiges Budget um gute Schauspieler, ein durchdachtes (möglicherweise sogar originelles?) Drehbuch und Spezialeffekte die diesen Namen auch verdienen bezahlen zu können hatte "Terminal Invasion" offensichtlich nicht. Bis auf Bruce Campbell sind alle Darsteller unbekannte Gesichter, die vielleicht schon in der einen oder anderen TV-Serie mitgespielt haben, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die Effekte reichen von "ganz nett" (die Augen), über "ausreichend" (die Verwandlungen) und "unteres Fernsehniveau" (die Außenmodelle) bis hin zu "also bitte!" (das Auflösen der toten Körper). Zum Plot kann ich nur sagen, das zwar stellenweise eine gewisse, oberflächliche Spannung erzeugt wird, der geübte Zuschauer jedoch weder darüber welche der Personen zu den Aliens gehört, noch über die Auflösung der Geschichte sonderlich überrascht sein wird.
Ein wirkliches Lob kann ich nur Harry Manfredini (dem Haus- und Hofkomponisten von Regisseur Sean Cunningham) aussprechen. Sein Score ist zwar auch kein bisschen innovativ oder sonst wie hervorragend, doch unterstützt er den Film dezent im Hintergrund.
Fazit: Sean S. Cunningham und Drehbuchautor Lewis Abernathy sollten versuchen vom Fernsehen wegzukommen und wieder für die große Leinwand arbeiten. Das was sie hier abgeliefert haben ist fader Durchschnitt.