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Das beste Nachsitzen aller Zeiten 

Der Film Breakfast Club ist nicht schön, nicht cool, nicht laut, nicht übermäßig lustig oder actionreich. Aber trotzdem ist es John Hughes unumstrittenes Meisterwerk. Ein Film den man als Teen einfach gesehen & geliebt haben muss. Damals. Heute. In 200 Jahren.

Es geht um eine Gruppe Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die alle zusammen Nachsitzen müssen. Entgegen ihren Einschätzungen der Anderen, muss sich jeder früher oder später eingestehen, dass alle 5 Stereotypen gar nicht so unterschiedlich sind wie sie anfangs dachten. Die Truppe wächst zusammen, schütten sich ihre Herzen aus & man würde zu gern wissen ob sie nach dem Wochenende immer noch zusammenhalten oder wieder in alte Verhaltensweisen der Schule zurückfallen.

Breakfast Club ist einer der absoluten Grundpfeiler der cheesy Coming Of Age Filme der 80s - und einfach so wundervoll. Kitschig & ehrlich zugleich. Verklärt & doch irgendwie realistisch. Man fühlt sich nach jedem Gucken einfach besser - selbst wenn man gar nicht mehr zu Schule geht. Denn hier geht es nicht um die einzelnen Schüler, sondern um die Menschen dahinter. Verletzlich, humorvoll, mutig, cool. Jeder für sich. Egal aus welcher Schicht, egal wie schlau, egal wie beliebt. Ein Klassiker & Grundbildung. Mein Vorschlag für den Film, den jede Klasse in der Schule mal zusammen sehen sollte. Spaß & Lektüre über das Leben waren selten so nahe & locker verwebt. Und das keiner der 5 Outlaws ein wirklich großer Star wurde, spricht nur umso mehr für den Sinn des Filmes: hier steht das Team im Vordergrund!

Fazit: niemals war Nachsitzen fruchtbarer, niemals wurden Vorurteile & Charakterbilder so wundervoll aufgelöst. Im Endeffekt sind wir in der Schule doch irgendwie alle Außenseiter.

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