Eine Zukunft, in der Gefühle unterdrückt werden / heraus genmanipuliert wurden, wäre keine wünschenswerte Zukunft. In dieser geht jedes Mitglied des Kollektivs - Individuum kann man ja nicht mehr sagen - seiner Bestimmung nach. Jedoch gibt es Personen, bei denen sich die Gefühle ihren Weg bahnen und diese dadurch sehr verunsichert werden (2 davon die Hauptdarsteller), weil sie mit Gefühlen ja nicht umgehen können. Um nicht aufzufallen, wird versucht die Fassade des "normal-Seins" versucht aufrecht zu erhalten.
Wie aus diesem Zustand, der ja quasi ein Dilemma ist, versucht wird sich zu befreien, ist hauptsächlicher Bestandteil des Films. Es wird weniger darauf eingegangen, warum die Gesellschaft die Gefühle unterdrückt.
Wenn das von Anfang an klar ist, ist es ein super Film über zwei junge Menschen, die sich aus den Fängen der gesellschaftlichen Zwänge befreien wollen.