Review

Billo-Kaiju-Schmu


Wir folgen einem abgehalfterten Alkoholiker und Bootskapitän (wieder einmal Casper Van Dien back to his roots!) vor der Küste der Dominikanischen Republik zwischen dem altbekannten Sharktopus, einer verrückten deutschen Wissenschaftlerin und einem... Whalewolf?! Weiter geht meine Reise durch die Abgründe der diesjährige Shark Week - dieses Mal mit dem dritten Teil der „Sharktopus“-Reihe. Mein erster Ausflug in dieses „Franchise“ - was aber wahrscheinlich keinen Unterschied gemacht hätte, wenn das anders gewesen wäre... 

Was mag ich an „Sharktopus vs. Whalewolf“ einigermaßen? 
+ Casper Van Dien (inklusive Bruce Lee-Imitation)
+ Catherine Oxenberg und ihr Akzent (das ist Trash!) 
+ einigermaßen exotisches Setting mit der DomRep
+ immerhin minimale Verbindung zu den „Vorgängern“
+ er weiß, wie blöd er ist; genug Augenzwinkern 
+ ein paar sehr ansehnliche Ladies+ Trinkspiele möglich 
+ im Grund eine altmodischer Kaiju-Fight
+ Bachelor-Verarschung in der Mitte 

Was ist bei diesem Monsterclashtrash kaum auszuhalten?
— unheimlich grottige Effekte 
— fast nichts handgemacht 
— idiotische Dialoge 
— zu wenig Kampf der beiden Geschöpfe 
— wenig echte Lacher, noch weniger Spannung 
— sichtbar niedriges Budget
— immer wieder auffällig, wie lahm und faul es sich solche Produktionen machen 
— Sharktopus als Freund?! 
— zu wenig Gore, zu wenig Nacktheit 
— glatter Videolook
—  Whalewolf setzt der Hässlichkeit und Billigkeit die Krone auf
— Mermantula wäre wohl der bessere Gegner gewesen 
— erschreckend schlechte Nebendarsteller
— nie ernst zu nehmen 
— einfallsloses Ende 
— selbst Vorgänger wahrscheinlich besser 

Fazit: Casper Van Dien als Drunkem Captain und Catherine Oxenberg als Mad Nazi-Scientist retten noch was und ich habe den Vergleich zu den beiden „Vorgängern“ nicht - dennoch nehme ich lieber zwei Tage Durchfall als mir „Sharktopus vs. Whalewolf“ nochmal zu geben... 

Details
Ähnliche Filme