Review

Bite
Auf ihrem Junggesellinnenabschied wird die angehende Braut Casey (Elma Begovic) von einem unbekannten Insekt gestochen. Als sie zurückkehrt, kommen ihr Bedenken wegen der Hochzeit und sie will diese absagen. Doch viel mehr ist sie damit beschäftigt, dass sie sich verändert und immer mehr Eigenschaften eines Insektes besitzt… (Quelle: filmstars)

Regisseur: „Chad Archibald“ sein sechster Film, zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, ist in B-Movie Kreisen gewiss nicht mehr ganz so unbekannt. So fällt einen gleich die Überraschung „The Drownsman“ (2014) ein, wo man in Sachen Idee und Umsetzung deutliche Verbesserungen in der Regie beobachten konnte. In seinem letzten Streifen „Bite“ der auch Kandidat beim Fantasy Filmfest 2015 war, hat man es mit einen schönen Body Ekel Horror zu tun, der aufheiternd zum Schmunzeln anregt und vielleicht genau deshalb zu unterhalten versteht.

Die Story: Metamorphose, Infektion und Co in Kombination mit Ekel Horror ist definitiv keine neue Erfindung, doch muss man gestehen, dass dieses schlichte Konzept beim Genre Fan eigentlich immer gut ankommt. Schleim, Blut und Zerfall und am Besten in Nahaufnahme. Hier hat man es mit Casey zu tun, die von einem unbekannten tropischen Insekt gestochen wird und dass auch noch genau dann, wenn man beim Junggesellinnenabschied eigentlich andere Sachen im Kopf hat. So passiert dass, was passieren musste und sie mutiert und dass auf ziemlich ekeliger weise und guter alter Body-Horror Manier. Yes!

Die Umsetzung: Aber Hallo! „Chad Archibald“ hat sich dazu entschieden auf CGI zu verzichten, sodass die Effekte in Handmade daher kommen, was den Effekten auch gut tut. Die Einstellungen und die Details sehen sehr ordentlich aus und erfüllen alle Voraussetzungen für einen guten Bodyhorror Film. Die Kamera fängt gute Bilder ein und ist auch sonst gut geführt. Etwas holprig hingegen wirken die Schauspieler. Im Groben kann man sagen, dass die kreative wie technische Umsetzung funktioniert hat und meines Erachtens „Bite“ der bis dato beste Film seiner Filmografie ist.

Schauspielerisch sind die Herausforderungen gewiss nicht groß und somit kann man den Streifen im B-Movie im Durchschnittsbereich ansiedeln.

Fazit:
„Bite“ ist ein klassischer Bodyhorror Film, der moderne den man nicht all zu ernst nehmen sollte. Hin und wieder muss man einfach schmunzeln und das tut den Unterhaltungswert auch gut. Kreativ und technisch hat man es mit einem guten und soliden B-Movie zu tun der es definitiv schafft durch seine Ekel Momente und der minimalistischen Story, zu unterhalten. Ich hatte meinen Spaß. Wer mit Bodyhorror nichts anfangen kann, sollte lieber nicht einschalten.

Bewertung:
6,5 / 10 Punkte.

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