Der französische Film „Der Vater meiner besten Freundin“ will bei mir nicht richtig zünden.
Das liegt mitnichten an der Optik des Films; hier wurden ganz wunderbare Motive auf Korsika eingefangen. Auch das Schauspiel der bewährten Altstars Cassel und Clutez sowie der beiden Newcomerinnen Le Lann und Isaaz ist ansprechend. Vielleicht liegt es an der Mixtur der Storyline?
Was unbeschwert, frech und humorvoll beginnt (und nach einer beschwingten französischen Komödie mit anrüchigem Thema aussieht), wird zu einem ernsten Drama, das für mich nicht stimmig zusammenpassen will. Ich will nicht sagen, dass der Film zum Ende hin vermurkst wurde, dennoch habe ich mir mehr versprochen als diese hastig in Szene gesetzten Schlussminuten.
Ja, gerade als das brisante Thema des Films allen Charakteren endlich offensichtlich wird, bricht der Film mit einem hingeklatschten Ende ab, so bleiben plötzlich Humor und Tiefgründigkeit unbefriedigt auf der Strecke.
Fazit: Hätte man mehr daraus machen können – schade!