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Wer dachte das dass Slashergenre tot sei, der irrt. Hier ist auch schon der nächste Vertreter: THE FINAL GIRLS.

Max und ihre Freunde besuchen das örtliche Kino um den Kultslasher der 80er-Jahre CAMP BLOODBATH zu sehen, in dem Maxs verstorbene Mutter mitspielt. Als im Kino plötzlich ein Brand ausbricht, flüchtet die Clique durch die Leinwand und findet sich im Film wieder. Nachdem sie das realisiert haben, müssen sie sich nun gegen den Killer behaupten.

THE FINAL GIRLS sollte man nicht als reinen Slasher sehen. Vielmehr handelt es sich hier um eine Komödie, die die typischen Klischees des Genres aufs Korn nimmt. Natürlich ist es auch eine Huldigung an die Filme vergangener Zeiten. Sehr stark und offensichtlich wurde hier auf FREITAG DER 13. angespielt, was in vielen Szenen deutlich bemerkbar ist. Das fängt beim Titel an (unter dem Namen CAMP BLOOD war das Ferienlager in FREITAG DER 13. bekannt) und hört beim Killer auf. Wirkliche 80er-Jahre Stimmung will aber nicht so ganz aufkommen. Dafür ist die Optik zu aufpoliert und viel zu Bunt. Man kommt sich hier teilweise so vor als würde man eine Serie auf Nickelodeon schauen oder eine weitere Schneewittchen-Verfilmung. Da gibt es Filme die das besser hinbekommen haben. Immerhin Teile vom Soundtrack lassen uns nostalgisch werden (Kim Carnes - Bette Davis Eyes, Bananarama - Cruel Summer). An Kills wird hier leider auch nicht allzu viel geboten. Mal ein Stichen hier und eine Enthauptung ganz im Stil von dem Finale von FREITAG DER 13. da. Alles aber nur per CGI, wie so gut alles andere im restlichen Film auch. Fehlte nur noch das auch die Schauspieler animiert wurden. 

Ein Film den man selbst als größter Slasherfan nicht gesehen haben muss.

4/10

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