Alle Kurzkommentare


5

Von der Idee her eine Art PURPLE ROSE OF CAIRO des Slasherfilms, hat THE FINAL GIRLS sehr nette Ideen, von denen ein paar wenige auch gut im Film funktionieren (z. B. wenn die Darsteller in ein s/w-Flashback gebeamt werden), viele jedoch nur auf dem Papier. Außer der Film-im-Film-Metaebene mit all seinen Slasherklischee-Kommentaren hat TFG nämlich leider nicht so viel eigenes zu bieten, der Humor ist recht flach und redundant (ja, in den 80ern gab es noch keine Smartphones, haha), Spannung kommt keine auf, weil die Regeln dieser Parallelwelt nicht wirklich klar sind, und einzig die Mutter-Tochter-Beziehung hält das emotionale Involvement aufrecht. Fazit: Einigermaßen kurzweilige Unterhaltung für Genrefans, aber kein Vergleich mit einem CABIN IN THE WOODS.

6

Der LAST ACTION HERO unter den Slashern. Der Film im Film, "Camp Bloodbath", ist eindeutig eine Hommage an die FREITAG DER 13. Reihe mit einem Jason-artigen stummen Superkiller, der nicht so leicht kleinzukriegen ist. So weit, so gut. Allerdings sind diese Szenen überwiegend sehr cheesy. Es stehen eh mehr der Humor und die Verballhornung im Vordergrund, gerade wenn die Eindringlinge aus der realen Welt durch ihr beherztes Eingreifen die konventionellen Handlungsabläufe durcheinanderbringen. Alles ist auf Kuschelkurs gebürstet und das Finale fällt unerwartet tränenreich aus. Die Morde geben nicht viel her: Zwar ist man hier bis an die Grenzen einer PG-13 Freigabe gegangen, doch das geschickt umgangene R-Rating lässt deshalb auch kein Blut oder allzu viel Impact zu. Immerhin ist FINAL GIRLS eine weitaus liebe- und respektvollere Subgenre-Sezierung geworden als seinerzeit SCREAM.

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