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Jin Roh - Ein Film, wie mich selten einer mitgenommen hat. Die Story spielt ca. 10 Jahre nach dem 2. Weltkrieg in einer fiktiven Vergangenheit. Japan spaltet sich in der Zeit des Wiederaufbaus von der restlichen Welt ab. In völliger Isolation zieht die Regierung ihr Wiederaufbauprogramm durch, doch durch steigende Population, Arbeitslosigkeit und allgemeine Unzufriedenheit enstehen Wiederstandsgruppen, die schließlich die Aufstellung der "Panzer Einheiten" nötig machen. Diese Elite Kommandos nur nur zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Ordnung und zur Bekämpfung der Rebellen einge setzt..Einer dieser Soldaten ist Fuse. Bei Krawallen sprengt sich ein Mädchen, ein soganntes Rotkäppchen (weil sie Bomben und Waffen in kleinen Taschen transportieren), vor ihm in die Luft. Von diesem Erlebnis schockiert, besucht er das Grab des Mädchens und lernt ihre Schwester kennen, langsam beginnt er an sich zu zweifeln, doch in diesem Film ist niemand der für der er sich auszugeben scheint.....

Dieses Meisterwerk würde ich direkt neben andere Klassiker wie "Akira" oder "Ghost in the Shell" einreihen.
Ein beeindruckender und bedrückender Film in dem einmal der Mensch und nicht die Action im Vordergrund steht. In langsamen, wunderschönen wie tristen Bildern erzählt, steuert die Geschichte auf ihr tieftrauriges Ende zu. Die komplexe Geschichte bleibt immer nachvollziehbar, man muß eben aufpassen. Die Zeichnungen sind hervorragend und der typische Manga-Stil fehtl völlig, wäre hier auch fehl am Platze. Der Stil erinnert mich ein wenig an Akira. Die Animationen sind erstaunlich und sehr aufwendig.


Fazit: Ein Film auf keinen Fall zum kurz mal anschauen, eher ein echtes Erlebnis. Jedem zu empfehlen, der seinen Freunden mal zeigen will, dass Animes mehr sind als nur Zeichentrickfilme. Dieser Film hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich gebe 10 von 10 Punkten und das ist nur gerecht!

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