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Hat der Film jetzt wirklich kein politisches Statement und gibt er gerade deshalb eins, weil er keins geben zu scheint. Egal, der Film hat einen besonderen Charme, zeigt eine besondere Gegend in einem besonderen Land. Das Besondere hier ist eher die Fremde, die komplett andere Kultur und ein Leben, dass wir uns wohl hier in Deutschland gar nicht vorstellen können. Geschichtsträchtig und anders. Umso interessanter, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, dass ein Arab Idol eine Form von DSDS mittlerweile genauso zum Träumen anregen kann, ohne dass der Film hier glorifiziert. Insgesamt gut gelungen und etwas Besonderes.
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Im Gazastreifen wächst in einer Gruppe von Kindern auch der kleine Nour auf. Mit seinen Freunden versucht er Musik zu machen und es ist sehr schwer an Instrumente zu kommen, um das Hobby / die Leidenschaft auszuleben. Während des Films sieht man immer wieder mit welchen Schwierigkeiten die Kinder und später Jugendlichen konfrontiert werden. Diese zu Überwinden ist quasi mit ein Hauptaspekt im Film und es macht schon traurig, wo überall Unterdrückung herrscht. Insgesamt ist der Film schon gefühlt sehr glaubhaft und ich freue mich, dass so ein Talent seinen Weg trotz der widrigen Umstände geschafft hat. Hoffentlich einigen sich die verschiedenen Mächte in der Gegend endlich mal...