6
Breck Eisner hat ein gewisses Talent für Actionfilme. Seine wenigen Filme sind stets ordentlich inszeniert und visuell ansprechend gestaltet. So weiss auch dieser Film, gut zu unterhalten. Im Gegensatz zu anderen Fantasystreifen ist der Kitschfaktor angenehm gering, der Film ist recht düster und richtet sich an ein älteres Publikum. Aber wie bei vielen anderen Fantasyfilmen auch, ist die Story recht dünn, die Dialoge steif und Vin Diesel kann immer noch nicht schauspielern. Mit einem anderen Hauptakteur wäre der Film wohl etwas besser gewesen. Dafür weiss Rose Leslie zu gefallen. Warum sich Michael Caine in das recht anspruchslose Werk verirrt hat, bleibt ein Rätsel. Unterm Strich bleibt aber ein relativ harter und düsterer Fantasystreifen, den man mal gucken kann.
5
Ein mäßiger Film. Ich hatte mir hiervon mehr versprochen (á la Van Helsing mit Hugh Jackman), wurde aber enttäuscht. Die Story hat einige Ungeschliffenheiten und bei der Umsetzung hat man es mit den Computeranimationen maßlos übertrieben, sodaß der Film in einem wilden Action-Abenteuergewusel durcheinander gerät. Die junge Hexe passt von der Besetzung nicht zu Vin Diesel, der seinen Job als Actiondarsteller sehr gut macht - Riddick eben. Die Darstellung der Zauberei ist in vielen Szenen meines Erachtens mißlungen - auf den geistigen Aspekt wird gar nicht eingegangen, nur auf den äußerlich sichtbaren. Die Bösewichte sind übermächtig, aber doof wie Stroh. Fazit: Unterdurchschnittler Action-Fantasy-Streifen, der trotz guter Schauspieler und hübscher Kulissen, den Spezialeffekten und einer unrunden Story zum Opfer gefallen ist. (4.5/10)