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Kurz vor Ende des 2.Weltkrieges meldet sich der deutsche Kriegsgefangene Karl Maurer um aus Gewissensgründen freiwillig für die Amerikaner zu spionieren. Als ein deutscher General über seine Kapitulation verhandeln will, erhält Karl vom US-Geheimdienst seine erste Mission und wird zurück nach Deutschland geschickt.

Kriegshistorisch gesehen war 1944 aus deutscher Sicht jetzt nicht so wirklich super erfolgreich. Die Alliierten sind in der Normandie gelandet und befinden sich stramm auf den Vormarsch ostwärts. Entscheidung vor Morgengrauen beschäftigt sich aber nicht hauptsächlich ums Kriegsgeschehen, sondern legt den Schwerpunkt eher in Sachen Spionage, in dem aus verschiedenen Gefangenen ein Trupp ausgesucht werden soll, der einerseits eine Panzerdivision aufspüren, gleichzeitig aber auch einen deutschen General ausfindig machen soll, der kapitulationswillig ist.
Recht praktisch für den Film ist dabei das 1951 die deutschen Drehorte noch recht zerbombt waren, so entstanden authentische Aufnahmen der noch recht frischen Nachkriegszeit. Ungewöhnlich für die Zeit ist allerdings auch das drei deutsche Kriegsgefangene die zentralen Positionen einnehmen. Angeblich basiert der Film mal wieder auf einer wahren Geschichte über deutsche Kollaborateure. Eher gewöhnungsbedürftig ist allerdings das sich die GI´s mit einem gemütlichen "Prost" anstoßen (Originalton).
In Sachen Action hält man sich jedoch eher bedeckt. Wer jetzt auf einen Kracher Marke der längste Tag gehofft hat, wird wohl in den knapp zwei Stunden eher enttäuscht sein.
6/10

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