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Jener Epos beschreibt eine Zukunft, in der weniger als eine Handvoll genetisch künstlich hergestellter Menschen auf der Suche nach Ihrem Erschaffer sind und somit auch auf der Suche nach dem Sinn Ihrer Existenz. Ihnen stellt sich der "Blade Runner" als Widersacher und hat die Aufgabe sie "in den Ruhestand zu befördern".

Blade Runner ist sicher ein Film welcher zwiespältige Meinungen in sich birgt. Doch so bringen viele Klassiker zwiespältige Meinungen mit sich. Klassiker geschrieben von Autoren wie Shakespeare oder Kafka deren Intentionen in so mancher Szene wieder gefunden werden können: "I have seen things..... All those moments would be lost in time, like tears in rain" beschreibt den Konflikt des Vergessens den auch Shakespeare versucht mit seinen Sonetten zum Ausdruck zu bringen. Ebenfalls der berühmte Satz aus Hamlet "To be or not to be..." wird mehr als nur thematisiert.

Ich weiß, dass damit in eine Tiefe des Films vorgedrungen wird, welche meist erst nach mehrmaligem sehen des "Kunstwerks" zu erkennen ist. Dadurch wird auch eine inhaltliche Zusammenfassung wenig sinnvoll, da der eigentliche Inhalt nur den fiktionalen Rahmen für die vielen Kontroversen als Nährboden bereitstellt. Dadurch ist man in dem Film vor der Aufgabe gestellt zwischen den wenigen Zeilen zu lesen. Und so wie man sich das oben erwähnte "Kunstwerk" mehrmals ansieht, so mag jeder seine eigene persönliche Erkenntnis daraus ziehen. So wie ich mir ein Bild ansehe, so interpretiere ich meine Gefühle hinein und sehe in einem fast schwarzen Bild, welches nur einen kleinen weißen Fleck hat entweder Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit.

Der Film kann Augen öffnen.

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