Gangsters ist ein typisch japanischer Yakuzafilm, wie man ihn kennt, hat aber eine interressante Story (siehe Inhaltsangabe), die ebenfalls zu fesseln vermag.
Wie üblich gibt's wieder jede Menge Blut als Ergebnis von Kämpfen mit Schußwaffen und Samurai-Schwertern. Diese sind stlistisch ausgefeilt und in Zeitlupe gehalten. So erlebt man den kompletten Showdown fast gänzlich in Slomo - spitze.
Doch auch abseits der Action bleibt der Film interessant. Die Ausbildung des obdachlosen Waisenkindes Yami, die den Killerberuf als einzige Alternative zum Strich sieht, ist sehr unterhaltsam - trotz massenweise Prügel für das arme Mädel. Außerdem gibt's einen Schießen-Crashkurs inklusive. Nebenbei gibt's auch noch ein paar Sexszenen.
Insgesamt gibt es nicht viel, was man am Film kritisieren kann. Ein paar kleinere Längen sind zwar vorhanden, doch unterbrechen nicht wirklich den Erzählfluss. Actionfreaks werden eventuell über zuviel Handlung klagen.
Fazit:
Gangsters ist sicherlich ein Yakuzafilm mit einer vordergründigen Story, kein Dauergeballer, sondern intelligent aufgebaut. Im Prinzip ähnlich wie z.B. Brother. Ein echter Geheimtipp!!!