Review

Handlung:
Die beiden amerikanischen Jüdinnen Rachel und Sarah wollen auf Partytour nach Tel Aviv. Auf dem Weg dahin treffen sie den Anthopologie-Studenten Kevin, der beide überzeugt erst mit nach Jerusalem zu reisen. Mit fem Muslim Omar verbringen sie erstmal Zeit in der Stadt und feiern.
Als sie jedoch die Klagemauer besuchen und Sarah sich ihren kürzlich verstorbenen Bruder zurückwünscht, beginnen seltsame Dinge zu geschehen. Kurz darauf wird die Stadt von dämonenartigen Wesen angegriffen und die hier müssen verzweifelt versuchen zu fliegen.

Meinung:
Israelische Horrorfilme sieht man nicht allzu häufig, ebensowenig Filme, die sich mit israelischer Mythologie auseinander setzen. Dem schaffen die Paz-Brüder Abhilfe mit Jeruzalem, der den damals populären Trend der Found Footage Filme gleich mitnimmt.
Der Film lässt sich auch erstmal viel Zeit, die Charaktere, das Setting in Jerusalem und einige Grundlagen zu erklären. Das mag manch einen in der Form stören, da die Charaktere nicht gerade tiefgründig sind und Religionskonflikte nur angedeutet werden, aber immerhin wird es nicht langweilig.
Mit dem Ausbruch der "Untoten" steigt das Tempo dann an und bietet einige nette Set-Pieces, insbesondere die Höhlen unter der Stadt, sowie klassische Found Footage Action. Das ist, wie so oft, nicht immer plausibel (wobei die Brille als Gadget da hilft und es im Film auch erklärt) oder übersichtlich, aber doch recht unterhaltsam und kurzweilig. Sogar die Effekte sind dabei recht ordentlich geraten.

Kurzum:
Kurzweiliger Found Footage Streifen, der unterhält, ein cooles Setting hat, aber ansonsten das Rad nicht neu erfindet.

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