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Cryptic Plasm (2013)
Die Geschichte handelt von David Gates, einem Kryptozoologen, welcher damit beauftragt wird, seine Investigationen zu filmen. In einer davon besucht er eine geheimnisvolle Stadt, deren Einwohner spurlos verschwunden sind. David bringt weitaus mehr ans Tageslicht als er anfangs gedacht hat und begibt sich sogar in Lebensgefahr. Später merkt er, wie sich die Geschehnisse auf seinen eigenen Körper auswirken. Zwischenzeitlich sagen ihm seine Investoren, dass er einen Exorzismus filmen soll, was normal nicht zu seinem Themengebiet gehört. David, welcher schon an paranormalen Symptomen leidet und nun in Gegenwart des absolut Bösen ist, hat Angst dass ihn mehrere nicht-menschliche Kräfte von innen zerreißen.

Regisseur " Brian Paulin" sein siebter Film, zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, ist ein ansprechender Splatter und Body Melt Schocker, der etwas lahm anfängt, aber dann richtig los brettert.

Die Story verläuft anders als erst erwartet und entwickelt sich zu einer ziemlich interessanten Thematik. Was positiv ist, das die Story nicht an Reiz verliert und je länger der Streifen läuft, auch immer interessanter wird, was nicht zuletzt auch daran liegt, das der Splatter Fan erst in der zweiten Hälfte voll auf seine Kosten kommen wird.

Die Umsetzung ist gelungen. Die erste Hälfte des Films schaut vom Stil aus wie eine Mystery Found Footage Nummer. Doch die Fäden stricken sich immer weiter zusammen, bis es in einer Splatter und Body Melt Orgie endet. Aber Hallo! Die zweite Hälfte hat es dann aber Effekt technisch auch in sich. Trashig, blutig und matschig klatscht Paulin seinen Zuschauern eine interessante Story und ordentlich Gedärm auf den Flimmerkasten. Hat er wieder gut gemacht. So gibt es nichts zu beanstanden. Technisch wie kreativ hat er wie bei Fetus auch schon eine gute Arbeit geleistet und einen netten Genre Beitrag auf den Markt gebracht, den die Fans auch dankend annehmen werden.

Fazit:
Cryptic Plasm ist ein interessanter Filmbeitrag, der langsam anfängt und zum Ende dann richtig blutig und matschig anzieht. Für Genre Liebhaber definitiv eine Empfehlung.

Bewertung:
6,0 / 10 Punkten.

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