Batman v Superman ist eigentlich einer jenen Filme die ich mir im Kino anschauen wollte es aber auch aufgrund der schlechten Kritiken dann doch gelassen habe. Nachdem ich den Film nun doch gesehen habe bin ich sehr zufrieden für diesen Schrott nicht noch ordentlich Kohle an der Kinokasse gelassen zu haben.Letztendlich macht der Film nämlich so ziemlich alles falsch was man nur falsch machen kann. Die Story des Film ist dabei bereits das erste große Ärgernis. 1,5Stunden bereitet der Film das erwartete Treffen zwischen dem Mann aus Stahl und der Fledermaus vor um dieses innerhalb von nur 5 Minuten abzuhandeln. Auch der Schulterschluss zwischen den beiden Kontrahenten wirkt wenig überzeugend. Zudem reicht die Story nicht annährend um die lange Spielzeit zu füllen. Ebenfalls sind die Traumsequenzen von Batman vollkommen überflüssig da sie keinen Sinn ergeben bzw vollkommen uninteressant sind für die Story.Das sich ebenfalls die Logik bis zu weilen vollkommen verabschiedet ist wohl keine wirkliche Überraschung. Die Schauspieler sind dabei ebenfalls nicht berauschend bzw hinterlassen eine wechselhaften Eindruck. Manche Figuren sind dabei vollkommen überflüssig. Gemeint ist hiermit vor allem eine gewisse Lois Lane.Auch Supermann Darsteller Henry Cavill bleibt farblos während Ben Affleck durchaus als Batman überzeugt. Gleiches gilt für Alfred Darsteller Jeremy Irons so das eine mögliche Batmanfilm mit diesem Gespann für mich durchaus reizvoll klingt. Ebenfalls sehr überzeugend sind zudem Gal Gadot als Wonder Woman sowie Jesse Eisenberg als Lex Luthor. Letzterer ist sogar das Highlight des Film bzw stielt allen anderen die Show. Immerhin bekommt man bei der Figur der Wonder Woman demnächst Background serviert wobei es wohl besser gewesen wäre dies erst zu tun wie es bei Marvel normalerweise der Fall ist.
Letztendlich ist der Film trotz der vielen Action enorm langweilig und zäh. Auch die Action ist nur bedingt gelungen was natürlich bei Zynder überrascht.
Was mich letztendlich aber richtig aufgeregt hat bei dem Film und was viel zu oft in letzter Zeit geschieht gerade bei Comicverfilmungen ist das wieder mal offene Ende. Auch das der Film Themen anschneidet wie zum Beispiel die menschlichen Verluste und dann doch nur an der Oberfläche kratzt ist ärgerlich.